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K-Ar-Methode (--> Evolution)

Guuut ... wieder mal beim Abilernen und nur recherchierend was die Kalium-Argon-Methode, die von Evolutionsverfechtern zur relativen Altersbestimmung genutzt wird, ausmacht, treffe ich auf einen interessanten Artikel zum genannten Thema. Sehr interessant ist er, wenn man folgendes im Hinterkopf hat:

"Die Kalium-Argon-Datierung ist eine radiometrische Altersbestimmung, mit der man das geologische Alter von Gesteinen ermittelt. [...] Daneben wird die Kalium-Argon-Datierung auch für extraterrestrische Gesteine, etwa Apollo-Mondproben und Meteoriten, häufig angewendet, wobei bisher Alter bis zu etwa 4,6 Milliarden Jahren, dem Alter unseres Sonnensystems, bestimmt wurden." (Quelle: wikipedia)

Und jetzt der viel gepriesene Artikel:
"Die Altersbestimmung mit Hilfe von radioaktiven Isotopen hat sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Berufswissenschaftlern eine Aura der Zuverlässigkeit. Der beste "Beweis" für eine bereits seit Millionen von Jahren andauernde Geschichte der Erde ist für die meisten Leute die Datierung mittels Radioisotopie. Aber wird diese Methode ihrem Ruf auch wirklich gerecht? Können wir uns wirklich auf sie verlassen? Der Lava-Dom im Vulkan St. Helena bietet eine seltene Gelegenheit, die Radioisotopen-Datierung auf dem Prüfstand zu begutachten.
[...]
Der derzeitige Lava-Dom im Vulkan St. Helena ist der dritte Dom, der seit der Eruption im Jahre 1980 geformt wurde; die beiden früheren wurden durch nachfolgende Ausbrüche zerstört. Der jetzige Dom begann sich nach dem letzten Ausbruch am 17. Oktober 1980 zu formen. In 17 sogenannten "Dom-formenden" Ausbrüchen, vom 18. Oktober 1980 bis zum 26. Oktober 1986, floß zähflüssige Lava aus der Vulkanöffnung, ähnlich wie Zahnpasta aus der Tube.
[….]
Inwiefern bietet der Lava-Dom eine Möglichkeit, die Genauigkeit der Radioisotopen-Datierung zu überprüfen? Es gibt dafür zwei Gründe. Erstens kann die Datierung mittels radioaktiver Isotope vor allem auf vulkanisches Gestein, wie Dazit, angewandt werden. (Das fossilienhaltige Sedimentgestein kann nicht direkt durch Radioisotopie datiert werden.) Zweitens, der Zeitpunkt der Entstehung des Dazit ist bekannt. (Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten bei denen wir die Frage, "Waren Sie dabei?", mit "Ja!" beantworten können.) Es wird im allgemeinen angenommen, daß die Radioisotopen-Uhr dann auf null gesetzt wird und zu ticken beginnt, wenn sich die flüssige Lava zu vulkanischem Gestein verfestigt.
[…]
Im Juni 1992 entnahm Dr. Austin hoch auf dem Lava-Dom einen 7.5 kg schweren Dazit-Block. Ein Teil dieser Probe wurde zerstampft, gesiebt, und in Gesteinspulver und vier Mineralkonzentrate weiterverarbeitet. Diese wurden den "Geochron Laboratories" in Cambridge, Massachusetts, übergeben, ein professionelles Labor für Radioisotopen-Datierung. Die einzige Information, die dem Labor zur Verfügung gestellt wurde, war daß die Proben aus Dazit gewonnen worden waren, und daß "niedrige Argonwerte" zu erwarten seien. Dem Labor wurde nicht gesagt, daß die Proben aus dem Lava-Dom des Vulkans St. Helena stammten und nur 10 Jahre alt waren.
[…u.a. Vorstellung von Ergebnissen]
Was kann man diesen Ergebnissen entnehmen? Vor allem, daß sie schlichtweg falsch sind. Die korrekte Anwort hätte lauten sollen: "Kein Argon vorhanden", was bedeutet hätte, daß die Probe zu jung ist, um sie mittels dieser Methode zu datieren. Stattdessen befanden sich die Ergebnisse im Bereich von 0.35-2.8 Millionen Jahren! Wie kommt das? Eine Möglichkeit ist, daß die Radioisotopen-Uhr während der Verfestigung der Magma nicht zu null zurückgesetzt wird. Wahrscheinlich ist eine gewisse Menge Argon-40 von Anfang an in den neu gebildeten Mineralien eingeschlossen, was den "Anschein" hohen Alters erweckt. Man sollte auch die schlechte Übereinstimmung der verschiedenen Proben, die alle aus demselben Felsen stammen, zur Kenntnis nehmen.
[…]
Die Datierung mittels Radioisotopie wird weithin als der "goldene Standard" der Datierungsmethoden angesehen, und als der "Beweis" für Jahrmillionen von Erdgeschichte. Aber wenn die Methode an Gestein bekannten Alters geprüft wird, versagt sie völlig. (Der Lava-Dom von St.Helena ist wirklich nicht eine Million Jahre alt! Wir waren dabei! Wir wissen es!) Welch verdrehte Logik will uns da zwingen, die Ergebnisse der Radioisotopen-Datierung von Gestein unbekannten Alters zu akzeptieren? Ich würde sagen, dass wir uns nicht zwingen lassen sollten, sondern stattdessen berufen sind, dies in Frage zu stellen, und jene herauszufordern, die den Glauben an die Radioisotopen-Datierung propagieren."

Der vollständige Artikel ist auf der Seite http://www.creationism.org/german/lava_dom_de.htm nachzulesen.

8.4.09 21:19

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