sprich.lauter

Das Leben ist wie ein Märchen. (for girls)

Ich habe heute ein Buch zu Ende gelesen: "Mehr als alles hüte dein Herz" von Stacy Eldredge. Dort hab ich gemerkt, wie sehr Märchen eigentlich Wahrheiten enthalten. Sie vereinigen die tiefsten Sehnsüchte einer Frau in sich. Aschenputtel, Schneewitchen und Dörnröschen. Die Märchen folgen alle demselben Schema. Zuerst war alles gut, dann kommt der vergiftete Apfel oder die Nadel - das Böse und als letztes die Rettung durch einen Prinzen.
Frauen sehen sich nach Romantik, Abenteuer und Schönheit. Sie wollen geliebt werden, anerkannt werden, wertgeachtet sein. Wir sehnen uns nach einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung.
Seitdem die Geschichte mit dem Sündenfall geschehen ist, gibt es diese Sehnsüchte. Der Apfel oder die Nadel, die uns innerlich verwundet hat, das Böse was uns angetan wurde, das bringt viele dazu eine abweisende Lebenshaltung einzunehmen um ja nicht wieder verletzt zu werden. Wir verstellen uns und ziehen uns Masken auf - zum Selbstschutz. Und trotzdem sind all diese Sehnsüchte nach Liebe noch da und wir versuchen sie mit unseren Selbstschutzprogrammen zu vereinigen und engagieren uns, arbeiten hart und tun alles mögliche um irgendwie ein Quentchen Aufmerksamkeit, Liebe, Nähe und Zärtlichkeit abzubekommen. Das ist unser Plan. Doch unser Plan, diese falschen Strategien lassen keinen Platz für Vertrauen irgendjemanden gegenüber. Schon gar nicht Gott.
Ursprünglich war uns allen zugedacht gewesen, dass wir die Liebe eines Vaters erleben, uns in ihr sicher fühlen, von ihr beschützt werden und dort aufzublühen. Wir haben alle versucht diese Liebe in anderen Menschen zu finden, aber das kann nicht funktionieren. Wir sollten diesen Raum diesen Einen geben, der uns am besten lieben kann.

Es war die tiefe, bedingungslose Liebe zu dir, die Jesus dazu veranlasste Mensch zu werden und eine Erlösung zu schaffen, die dir ein Leben in Fülle ermöglicht. Für dich kam der Herr des Universums als begrenzter Mensch auf die Erde. Für dich schmuggelte sich der ewige Gott ins Lager des Feindes, getarnt als Baby. Aus leidenschaftlicher Liebe zu dir ging Jesus seinen Weg bis ans Kreuz. Du bist der Preis den er erwerben wollte. Du bist die große Freude, die vor ihm lag. Aber damit ist die Mission Jesu nicht zu Ende, dass der innig geliebte Mensch Vergebung erfährt und nach Hause findet. Gott hat noch viel mehr für uns im Sinn. Er möchte dir dein Herz zurückgeben, dein Innerstes heilen, dich befreien von all den Lasten, er will dich trösten, dir Schönheit verleihen, wo du bisher nur Verwüstung gekannt hast, dir Freude schenken, wo tiefe Sorge war. Und dein Herz anstelle der bisherigen Verzweiflung und des Kleinmuts in Dankbarkeit kleiden. Was wenn Jesus das tatsächlich für dich tun würde?

Schwenken wir wieder zum Märchen. Nichts kann den Prinzen davon abhalten die Geliebte zu befreien. In voller Rüstung prescht der Prinz in Dörnröschen auf die Dornenhecke, zu, die das Schloss umgeben und Dornröschen gefangen halten und durchbricht sie. Ein Prinz ist großherzig, gut, tapfer. Er unternimmt lange gefahrvolle Fahrten, um andere zu retten. Er ist zuverlässig, wahrhaftig, klug, stark, freundlich, sanft und attraktiv. Ein Prinz ist bereit für die, die er liebt, sein Leben einzusetzen. Wer ist dieser Prinz nach dem wir uns sehen? Wer ist es, der solchen Adel, solche Stärke und Integrität in sich verkörpert? Wer ist es, der bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um die zu retten, die er liebt? Dieser Prinz hat einen Namen. Jesus. Er kommt um uns zu retten. Jesus war und ist die Erfüllung unseres Traums vom Märchenprinzen. Nur noch besser: Er ist kein Traum. Keine Märchenfigur. Er ist real. Er ist der Retter und Befreier, das Ziel unserer Sehnsucht. Er ist der Liebhaber unseres Herzens. Seit Kindertagen hat Gott um dich geworben. Deine Lebensgeschichte ist auch die Geschichte des Einen, der dich von Grund auf kennt und liebt und die Geschichte seines langen und leidenschaftlichen Bemühens um dein Herz.

30.3.09 00:07

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(5.4.09 09:05)
wie romantisch..
and what is for the men??


Johanna (5.4.09 13:25)
jaa ... find ich auch
Naja, Männer haben ja eher noch andere Bedürfnisse, andere Wünsche und Sehnsüchte.
Da könnte man Gott/Jesus aus noch einer anderen Perspektive betrachten. Hast du ne Idee?


andy (5.4.09 14:18)
maybe god as a princess ;-)


Johanna (5.4.09 14:19)
:D :D :D ...
ach Andy du bist das

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen