sprich.lauter

Sehnsucht

Ein Blick in den Himmel
In die unendliche Weite
Sehe Wolken vorbeiziehen
Schließe die Augen
Spüre den kühlen Wind
Aber noch mehr die Sonnenwärme
Knistern liegt in der Luft
Ein unfassbares Gefühl
Verbreitet sich im Universum
Ich stelle mir vor
Was wäre wenn
Und öffne schnell wieder die Augen.

23.6.08 16:32

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Markus / Website (23.6.08 19:02)
Ich war das übrigens doch :-P

(du dachtest, da würde irgendwas krabbeln ... ;-) )


Johanna (23.6.08 19:34)
hihi es ist immer wieder interessant, wie verschieden man ein gedicht interpretieren kann ... das liebe ich daran -- als ich das gedicht geschrieben hab, meinte ich was anderes (ich sag aber nicht was, da musst du deiner Fantasie freien Lauf lassen -- vieles im Gedicht ist metaphorisch und im übertragenen Sinne zu verstehen und ich habe extra ein paar Motive aus der Romantik eingebaut, um mein Theoriewissen vom Deutschunterricht mal praktisch anwenden zu können außerdem ist der Titel von Joseph von Eichendorff geklaut^^),
aber trotzdem lustig, was du jetzt dazu geschrieben hast. Warum hast du denn nicht gesagt, dass du das warst, als ich dich gefragt habe?! Da hast du mich ja mal echt verarscht! :P ... Wolltest du eigentlich damit bezwecken, dass ich nicht mehr "schlafe" - ist dir langweilig gewesen?


Claire / Website (23.6.08 21:50)
Nein, ich bin in der 9., und du? Gelesen haben wir den Text glaub ich so Anfang 8. Klasse...
Soll ich auch noch meinen Senf zu deinem Gedicht dazugeben? Erstmal hätt ich nicht gedacht, dass du das selbst geschrieben hast! Und sonst würde ich es wahrscheinlich eher wörtlich nehmen. In den Himmel gucken, in die unendliche Weite und es wird einem schwindelig... Und den kalten Wind mit den warmen Sonnenstrahlen haben wir grade jeden Tag.
Dir auch noch einen schönen Abend!
LG Claire


Johanna (25.6.08 16:15)
Danke.
Ich bin schon fast in der 13. Klasse ... (wow, ich fühl mich so alt^^).
Also das Gedicht kannst du auch auf jeden Fall wörtlich nehmen, das ist dann die 1. Ebene und die 2. Ebene der Interpretation ist halt das, was dahintersteht.
Das wär z.B. eine Interpretation der ersten beiden Zeilen: Himmel = blau = Sehnsucht, Unendlichkeit = Sehnsucht; untypisch, da die Sehnsucht gewöhnlich (in der Romantik) nur in der Traumwelt Erwähnung findet -> starke Betonung der Sehnsucht

so werden bei uns im Deutschunterricht die Gedichte auseinander genommen =)

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