sprich.lauter

Latte Art

Oha das ist einfach so geil, was man alles in dieser Welt anstellen kann. Man kann so viel zaubern, kreieren und schaffen. Es gibt sooo viele Möglichkeiten etwas Schönes zu machen und ich bin gerade ziemlich überwältigt, wozu wir Menschen eigentlich fähig sind und wie viel Tolles wir machen können. In dieser Welt kann es nie langweilig werden. Es gibt immer was neu zu entdecken und zu erfinden.

Ich stell dir mal eine der vielen genialen Sachen vor:
Schon mal was von "Latte Art" gehört?
Mach aus deinem Caffé Latte oder Chappochino ein Kunstwerk!
Es ist nicht schwer und du könntest deine Freunde zum gemütlichen Kaffetrinken einladen und sie mal mächtig mit Herzen o.ä. auf ihrem Cappo überraschen.
Neugierig geworden? Schau einfach mal auf www.lattestar.at vorbei!
dort gibt es viele interessante Videos und Tipps&Tipps wie man so faszinierende Sachen wie auf dem Foto hier gestalten kann.



Oder lest euch diesen Wiki-Artikel durch.
Und dann probiert es aus!! Viel Spaß beim kreativ sein!

1 Kommentar 24.5.09 22:16, kommentieren

Hab keine Angst

"Ich sage euch das alles, damit ihr nicht [...] aufgebt. [...] In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt."
"In this world you will have trouble. But take heart! I have overcome the world."
(Johannes 16)



Songtext aus der Sicht von Gott:
"Sag nur ein Wort und ich bin da
Schweig nur, ich höre was du sagst
Glaub mir was auch immer war
Ich war in jeder Stunde nah

Hab keine Angst
Denn du bist nicht allein
Hab keine Angst
Denn ich werde mit dir sein
Hab keine Angst
Weil der Höchste für dich wacht
Hab keine Angst, hab keine Angst

Geh nicht fort du bist so schön
Ich will dich und dein Lachen sehn
Nimm meine Hand und lauf mit mir
All meine Liebe schenk ich dir

Und wenn nicht ein Stein auf dem andren bleibt
Wenn der Sturm dich auf das Meer raustreibt
Wenn das Boot in dem du sitzt zerbricht
Hab keine Angst es trennt uns nichts"

1 Kommentar 19.4.09 22:47, kommentieren

Mondnacht ... *träum*

Das gibt es ja nicht!

Heute hab ich den ganzen Tag Deutsch gelernt. Und gerade stoße ich auf das Gedicht "Mondnacht", welches ja auch u.a. in den Schwerpunktthemen fürs Abi vorgegeben ist und ..... ich liiiiiebe das Gedicht! Es ist so wunderschön!!! Kann man sich das vorstellen? Ach, aber wirklich, es ist so romantisch! Ich finds echt toll und das ist nicht ironisch gemeint! ...

Und jetzt stell dir mal vor, es ist Sommer - so richtig Sommer noch ein bisschen wärmer als jetzt. Und es ist so langsam Abend geworden und der Mond blitzt auf, du gehst nach draußen, machst einen Spaziergang, siehst eine Wiese und legst dich auf den warmen Boden. Jetzt guckst du in den nachtblauen Himmel, spürst den Wind auf deinem Arm, entspannst dich und hörst dieses Gedicht:

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

1 Kommentar 9.4.09 23:08, kommentieren

K-Ar-Methode (--> Evolution)

Guuut ... wieder mal beim Abilernen und nur recherchierend was die Kalium-Argon-Methode, die von Evolutionsverfechtern zur relativen Altersbestimmung genutzt wird, ausmacht, treffe ich auf einen interessanten Artikel zum genannten Thema. Sehr interessant ist er, wenn man folgendes im Hinterkopf hat:

"Die Kalium-Argon-Datierung ist eine radiometrische Altersbestimmung, mit der man das geologische Alter von Gesteinen ermittelt. [...] Daneben wird die Kalium-Argon-Datierung auch für extraterrestrische Gesteine, etwa Apollo-Mondproben und Meteoriten, häufig angewendet, wobei bisher Alter bis zu etwa 4,6 Milliarden Jahren, dem Alter unseres Sonnensystems, bestimmt wurden." (Quelle: wikipedia)

Und jetzt der viel gepriesene Artikel:
"Die Altersbestimmung mit Hilfe von radioaktiven Isotopen hat sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Berufswissenschaftlern eine Aura der Zuverlässigkeit. Der beste "Beweis" für eine bereits seit Millionen von Jahren andauernde Geschichte der Erde ist für die meisten Leute die Datierung mittels Radioisotopie. Aber wird diese Methode ihrem Ruf auch wirklich gerecht? Können wir uns wirklich auf sie verlassen? Der Lava-Dom im Vulkan St. Helena bietet eine seltene Gelegenheit, die Radioisotopen-Datierung auf dem Prüfstand zu begutachten.
[...]
Der derzeitige Lava-Dom im Vulkan St. Helena ist der dritte Dom, der seit der Eruption im Jahre 1980 geformt wurde; die beiden früheren wurden durch nachfolgende Ausbrüche zerstört. Der jetzige Dom begann sich nach dem letzten Ausbruch am 17. Oktober 1980 zu formen. In 17 sogenannten "Dom-formenden" Ausbrüchen, vom 18. Oktober 1980 bis zum 26. Oktober 1986, floß zähflüssige Lava aus der Vulkanöffnung, ähnlich wie Zahnpasta aus der Tube.
[….]
Inwiefern bietet der Lava-Dom eine Möglichkeit, die Genauigkeit der Radioisotopen-Datierung zu überprüfen? Es gibt dafür zwei Gründe. Erstens kann die Datierung mittels radioaktiver Isotope vor allem auf vulkanisches Gestein, wie Dazit, angewandt werden. (Das fossilienhaltige Sedimentgestein kann nicht direkt durch Radioisotopie datiert werden.) Zweitens, der Zeitpunkt der Entstehung des Dazit ist bekannt. (Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten bei denen wir die Frage, "Waren Sie dabei?", mit "Ja!" beantworten können.) Es wird im allgemeinen angenommen, daß die Radioisotopen-Uhr dann auf null gesetzt wird und zu ticken beginnt, wenn sich die flüssige Lava zu vulkanischem Gestein verfestigt.
[…]
Im Juni 1992 entnahm Dr. Austin hoch auf dem Lava-Dom einen 7.5 kg schweren Dazit-Block. Ein Teil dieser Probe wurde zerstampft, gesiebt, und in Gesteinspulver und vier Mineralkonzentrate weiterverarbeitet. Diese wurden den "Geochron Laboratories" in Cambridge, Massachusetts, übergeben, ein professionelles Labor für Radioisotopen-Datierung. Die einzige Information, die dem Labor zur Verfügung gestellt wurde, war daß die Proben aus Dazit gewonnen worden waren, und daß "niedrige Argonwerte" zu erwarten seien. Dem Labor wurde nicht gesagt, daß die Proben aus dem Lava-Dom des Vulkans St. Helena stammten und nur 10 Jahre alt waren.
[…u.a. Vorstellung von Ergebnissen]
Was kann man diesen Ergebnissen entnehmen? Vor allem, daß sie schlichtweg falsch sind. Die korrekte Anwort hätte lauten sollen: "Kein Argon vorhanden", was bedeutet hätte, daß die Probe zu jung ist, um sie mittels dieser Methode zu datieren. Stattdessen befanden sich die Ergebnisse im Bereich von 0.35-2.8 Millionen Jahren! Wie kommt das? Eine Möglichkeit ist, daß die Radioisotopen-Uhr während der Verfestigung der Magma nicht zu null zurückgesetzt wird. Wahrscheinlich ist eine gewisse Menge Argon-40 von Anfang an in den neu gebildeten Mineralien eingeschlossen, was den "Anschein" hohen Alters erweckt. Man sollte auch die schlechte Übereinstimmung der verschiedenen Proben, die alle aus demselben Felsen stammen, zur Kenntnis nehmen.
[…]
Die Datierung mittels Radioisotopie wird weithin als der "goldene Standard" der Datierungsmethoden angesehen, und als der "Beweis" für Jahrmillionen von Erdgeschichte. Aber wenn die Methode an Gestein bekannten Alters geprüft wird, versagt sie völlig. (Der Lava-Dom von St.Helena ist wirklich nicht eine Million Jahre alt! Wir waren dabei! Wir wissen es!) Welch verdrehte Logik will uns da zwingen, die Ergebnisse der Radioisotopen-Datierung von Gestein unbekannten Alters zu akzeptieren? Ich würde sagen, dass wir uns nicht zwingen lassen sollten, sondern stattdessen berufen sind, dies in Frage zu stellen, und jene herauszufordern, die den Glauben an die Radioisotopen-Datierung propagieren."

Der vollständige Artikel ist auf der Seite http://www.creationism.org/german/lava_dom_de.htm nachzulesen.

1 Kommentar 8.4.09 21:19, kommentieren

Wahrscheinlichkeit und Evolution

Da ich gerade beim Abi lernen bin und ein Thema im Fach Biologie auch Evolution ist, kam mir eine Ausformulierung von einem Referat zum Thema "Wahrscheinlichkeit und Evolution" wieder in die Hände, die ich euch heute vorstellen möchte, weil ich die Informationen richtig interessant fand. [Inhaltlich ist das richtig, mein Lehrer (Bio- und Chemieprofessor) hat drüber geschaut.]

Es gibt eine Feinabstimmung des Universums, welche eine exakte Einstellung physikalischer Parameter meint, die das Leben auf der Erde erst möglich macht. Eins dieser Parameter ist beispielsweise die Schwerkraft: Würde man sie nur geringfügig verändern, wäre Leben nicht möglich, da eine höhere Schwerkraft die Menschen und Tiere zerdrücken würde. Die Wahrscheinlichkeit für die richtige Einstellung der Schwerkraft beträgt: P=10-63. Wissenschaftler schätzen, dass es ca. 30 solcher Parameter gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Parameter zufällig richtig eingestellt sind ist äußert gering, sie beträgt P=10-1500 (unter der Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Parameter richtig eingestellt ist P=10-50 beträgt). Verfechter der Evolutionstheorie werfen hier das Argument ein, dass es viele Welten gäbe und so die Wahrscheinlichkeit, dass die vielen Parameter zufällig richtig eingestellt seien, gar nicht so gering sei. Damit verschieben sie aber nur das Problem, denn sie können auch nicht erklären, wie alle diese Welten entstanden sein sollten.

Auch die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Urzelle ist äußerst gering: Aus einer Ursuppe müssen für die Zellbestandteile zufällig Aminosäuren (für die Proteine) und Nukleinsäuren (für die DNA) entstehen. Jedes Protein benötigt mindestens 9 verschiedene und insgesamt 50 Aminosäuren (P=10-63) und jede Zelle braucht mindestens 46 Proteine, sagen die Vertreter der Evolutionstheorie. Dies wäre zu P=10-2887 wahrscheinlich. (Andere Wissenschaftler meinen eine Zelle braucht 200-300 Proteine, was sich noch gravierender auf die Wahrscheinlichkeit auswirken würde.) Wenn die Zelle außerdem funktionstüchtig, reproduzierend und selektionsfähig sein soll, wird eine DNA benötigt, die alle Informationen der Urzelle tragen muss, was äußerst unwahrscheinlich ist.
Hier stellt sich die Frage, ob zuerst die DNA oder die Zelle da war. Die logische Schlussfolgerung ist, dass beides gleichzeitig entstanden sein muss, da beides voneinander abhängt. Aber dies wäre sehr unwahrscheinlich.
Von Wissenschaftlern wurde festgestellt, dass der genetische Code nicht bei allen Lebewesen gleich ist. Dies hat zur Konsequenz, dass die Lebewesen entweder nicht aus einer Urzelle kommen oder sie sich irgendwann einmal umgestellt haben, was aber sehr unwahrscheinlich wäre.
In der Evolutionsdiskussion wird auch oft über Mutation gesprochen. Mutationen bewegen sich auf der Ebene der Mikroevolution und wirken sich häufig nur bei bestimmten Umweltbedingungen positiv aus. Zum Großen Teil bestehen sie aus Struktur- oder Funktionsverlusten und da häufig Eigenschaften durch mehrere Gene gesteuert werden, sind positive Mutationen recht unwahrscheinlich. Negative Mutationen können häufiger auftreten, aber sie werden durch Selektion ausgemerzt. Neutrale Mutationen sind im Endeffekt auch oft leicht negativ und nur positive Mutationen fallen der Selektion nicht zum Opfer.

Makroevolution ist somit unwahrscheinlich, da sie aus vielen Mikroevolutionsschritten besteht, denn die Wahrscheinlichkeit für viele aufeinander folgende und zusammenpassende positive Einzelmutationen ist sehr klein. Da zudem oft dieselben Mutation auftreten entsteht lediglich eine Variation, aber nichts Neues. Mutation alleine genügt aber noch nicht für Makroevolution, da die DNA nur Anweisungen für die Proteinsynthese liefert, nicht aber für den Zusammenbau von einzelnen Zellen zu Gewebestrukturen und Gewebestrukturen zu Organen. Makroevolution wird also noch unwahrscheinlicher.

Zufall und Wahrscheinlichkeit sprechen also gegen die Evolutionstheorie.

2 Kommentare 5.4.09 15:17, kommentieren

Das Leben ist wie ein Märchen. (for girls)

Ich habe heute ein Buch zu Ende gelesen: "Mehr als alles hüte dein Herz" von Stacy Eldredge. Dort hab ich gemerkt, wie sehr Märchen eigentlich Wahrheiten enthalten. Sie vereinigen die tiefsten Sehnsüchte einer Frau in sich. Aschenputtel, Schneewitchen und Dörnröschen. Die Märchen folgen alle demselben Schema. Zuerst war alles gut, dann kommt der vergiftete Apfel oder die Nadel - das Böse und als letztes die Rettung durch einen Prinzen.
Frauen sehen sich nach Romantik, Abenteuer und Schönheit. Sie wollen geliebt werden, anerkannt werden, wertgeachtet sein. Wir sehnen uns nach einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung.
Seitdem die Geschichte mit dem Sündenfall geschehen ist, gibt es diese Sehnsüchte. Der Apfel oder die Nadel, die uns innerlich verwundet hat, das Böse was uns angetan wurde, das bringt viele dazu eine abweisende Lebenshaltung einzunehmen um ja nicht wieder verletzt zu werden. Wir verstellen uns und ziehen uns Masken auf - zum Selbstschutz. Und trotzdem sind all diese Sehnsüchte nach Liebe noch da und wir versuchen sie mit unseren Selbstschutzprogrammen zu vereinigen und engagieren uns, arbeiten hart und tun alles mögliche um irgendwie ein Quentchen Aufmerksamkeit, Liebe, Nähe und Zärtlichkeit abzubekommen. Das ist unser Plan. Doch unser Plan, diese falschen Strategien lassen keinen Platz für Vertrauen irgendjemanden gegenüber. Schon gar nicht Gott.
Ursprünglich war uns allen zugedacht gewesen, dass wir die Liebe eines Vaters erleben, uns in ihr sicher fühlen, von ihr beschützt werden und dort aufzublühen. Wir haben alle versucht diese Liebe in anderen Menschen zu finden, aber das kann nicht funktionieren. Wir sollten diesen Raum diesen Einen geben, der uns am besten lieben kann.

Es war die tiefe, bedingungslose Liebe zu dir, die Jesus dazu veranlasste Mensch zu werden und eine Erlösung zu schaffen, die dir ein Leben in Fülle ermöglicht. Für dich kam der Herr des Universums als begrenzter Mensch auf die Erde. Für dich schmuggelte sich der ewige Gott ins Lager des Feindes, getarnt als Baby. Aus leidenschaftlicher Liebe zu dir ging Jesus seinen Weg bis ans Kreuz. Du bist der Preis den er erwerben wollte. Du bist die große Freude, die vor ihm lag. Aber damit ist die Mission Jesu nicht zu Ende, dass der innig geliebte Mensch Vergebung erfährt und nach Hause findet. Gott hat noch viel mehr für uns im Sinn. Er möchte dir dein Herz zurückgeben, dein Innerstes heilen, dich befreien von all den Lasten, er will dich trösten, dir Schönheit verleihen, wo du bisher nur Verwüstung gekannt hast, dir Freude schenken, wo tiefe Sorge war. Und dein Herz anstelle der bisherigen Verzweiflung und des Kleinmuts in Dankbarkeit kleiden. Was wenn Jesus das tatsächlich für dich tun würde?

Schwenken wir wieder zum Märchen. Nichts kann den Prinzen davon abhalten die Geliebte zu befreien. In voller Rüstung prescht der Prinz in Dörnröschen auf die Dornenhecke, zu, die das Schloss umgeben und Dornröschen gefangen halten und durchbricht sie. Ein Prinz ist großherzig, gut, tapfer. Er unternimmt lange gefahrvolle Fahrten, um andere zu retten. Er ist zuverlässig, wahrhaftig, klug, stark, freundlich, sanft und attraktiv. Ein Prinz ist bereit für die, die er liebt, sein Leben einzusetzen. Wer ist dieser Prinz nach dem wir uns sehen? Wer ist es, der solchen Adel, solche Stärke und Integrität in sich verkörpert? Wer ist es, der bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um die zu retten, die er liebt? Dieser Prinz hat einen Namen. Jesus. Er kommt um uns zu retten. Jesus war und ist die Erfüllung unseres Traums vom Märchenprinzen. Nur noch besser: Er ist kein Traum. Keine Märchenfigur. Er ist real. Er ist der Retter und Befreier, das Ziel unserer Sehnsucht. Er ist der Liebhaber unseres Herzens. Seit Kindertagen hat Gott um dich geworben. Deine Lebensgeschichte ist auch die Geschichte des Einen, der dich von Grund auf kennt und liebt und die Geschichte seines langen und leidenschaftlichen Bemühens um dein Herz.

5 Kommentare 30.3.09 00:07, kommentieren

Ich bin - oder: Lebe in der Gegenwart

"Ich bedauerte die Vergangenheit
und fürchtete die Zukunft ...
Doch plötzlich sprach der Herr zu mir:
Mein Name heißt "Ich bin!"
Er schwieg - ich wartete -, dann fuhr er fort:

Lebst du in der Vergangenheit
mit all ihren Fehlern und Versagen,
dann ist das Leben hart. Ich bin nicht dort.
Ich heiße nicht "Ich war."

Und wenn du in der Zukunft lebst
mit Möglichkeiten, Ängsten und Problemen,
auch dann ist's hart, ich bin nicht dort.
Ich heiße nicht "Ich werde sein."

Wenn du zufrieden bist mit jedem Augenblick,
ist's nicht mehr schwer, denn ich bin da.
Mein Name heißt: "Ich bin.""

[Quelle: Buch "Das Geheimnis vom Leben, Lieben und Lachen" von Charles R. Swindoll]

Es sei dahin gestellt, wie nun die genaue Übersetzung von Gottes Namen ist. Hier geht es um was anderes. Es geht darum sich nicht von Versagenserlebnissen, von Angst und Sorge die Freude klauen zu lassen. Lebe in der Gegenwart, koste jeden Moment deines Lebens aus, genieße jeden wunderschönen Augenblick - und das ist sogar biblisch!

3 Kommentare 28.11.08 22:35, kommentieren

Who Am I - Gottes unabhängige Liebe zu uns

"Wer bin ich, dass der Herr der ganzen Welt sich um MICH kümmert??
Dass er meinen Namen kennt?
Dass er meinen Schmerz mitfühlt?
Wer bin ich, dass die Augen, die meine Sünde sehen, mich voller Liebe anschauen?
Wer bin ich, dass die Stimme, die den Sturm beruhigte durch den Regen hindurch ruft und den Sturm in mir stillt?"

Wow ich find das einfach genial! Das Lied "Who Am I" von den Casting Crowns geht nämlich noch weiter:

"Not because of who I am
But because of what You've done
Not because of what I've done
But because of who You are"

Unsere Identität ist in Jesus begründet! Das bedeutet mir soooo unheimlich viel! Es liegt nicht an mir, es liegt nicht an meiner Leistung, dass er das tut. Mir ist heute etwas in den Sinn gekommen: "Meine Liebe zu dir ist nicht abhängig von dem was du für mich tust. Du kannst nichts, aber wirklich gar nicht tun, dass ich dich mehr liebe, denn ich liebe dich schon vollkommen! Und egal was du tust oder nicht tust: Ich werde dich immer lieben mit meiner vollkommenen Liebe lieben! Ich werde dich nie weniger lieben."
Irgendwie kam mir heute in den Sinn, dass Gott das sagt. Es ist soooo beruhigend! Ich muss mich nicht abhängig von der Meinungen anderer Leute machen - auch wenn mir das so oft passiert. Aber dann hab ich die Möglichkeit mich genau an das zu erinnern, was ich gerade geschrieben hab. Ich bin wertvoll! Gott liebt mich unabhängig von meiner Leistung. In dem Buch "Für immer ein Opfer?" schreibt Andreas Herrmann auch genau darüber, er schreibt: "Wenn wir wüssten, wie sehr uns Gott liebt, dann hätte kein Mensch mehr Minderwertigkeitskomplexe oder -gefühle."

1 Kommentar 9.11.08 23:41, kommentieren

Begrenzungsdenken

"Wenn du Angst hast
dann verwirf sie jetzt!
Warum sollst du scheitern?
Du wurdest darauf angesetzt
den Himmel und die Erde zu erweitern!"
(Söhne Mannheims)

Das ist das Thema: Grenzen.
Kennst du das, dass du dir in Gedanken Grenzen setzt? Du denkst, du kannst innerhalb eines gewissen Rahmens alles ganz gut machen, aber bei bestimmten Sachen setzt du dir innerlich Grenzen, weil ... Ja, warum eigentlich? Warum probieren wir nicht einfach mal neue Dinge aus? Warum wagen wir nicht einmal Neues? Haben wir Angst? Weil wir nicht wissen, wie das "Neue" aussehen könnte und was genau uns erwartet? Weil wir Angst haben versagen zu können? Wenn wir aber immer in unserer Sicherheits- und Bequemlichkeitszone zu bleiben, werden wir nie spannende und außergewöhnliche Sachen erleben. Noch mehr: Es wird sich ein Stillstand in unserem Leben und Glauben einstellen. "Menschen, die in ihrem Glauben wachsen, bewegen sich fast ausschließlich ihrer Bequemlichkeits- und Sicherheitszone. Sie klettern wie Petrus aus dem Boot und können auf dem Wasser wandeln" (Andreas Herrmann). Lass uns aufhören mit dem "Ich-kann-nicht-Denken" und uns selber damit einzugrenzen! Lass uns aufstehen, Neues wagen und uns raus aus unser Sicherheitszone bewegen und Gott vertrauen, dass er uns schon versorgen wird!

"Unterwirf dich nie der Denkschule der Begrenzungsdenker. Du bist geboren, um durch Glauben Gott zu gefallen und viel zu bewegen. Niemand - außer dir - kann dich davon abhalten!" ["Für immer ein Opfer?", Andreas Herrmann].

Lass uns mit Gott die Welt zum Guten verändern!

10 Kommentare 6.11.08 15:57, kommentieren

Motivationszeilen

Gerade eben, bevor Gott eines meiner vielen Gebete erhört hat, hab ich einen Zettel wiedergefunden, auf den ich am 02.10.2005 was geschrieben hab. Wow, das ist fast 3 Jahre her! Jedenfalls irgendwie niedlich was ich da drauf geschrieben hab. Ich glaub ich hab damals ein Buch gelesen, wo drin stand, dass man kreative Wege finden muss, um sich manche Dinge zu vergegenwärtigen, wenn man die nicht glaubt. Und das einem bestimmte Sachen durch das Schreiben und Lesen sogenannter Motivationszeilen bewusst werden, sodass man durch die Wahrheit wieder Mut schöpft. Sie können eine Hilfestellung sein, um aus einer schwierigen Situation herauszukommen. Also hier sind meine Zeilen:

<Für Gott ist nichts unmöglich und weil Gott in mir lebt, kann er durch mich auch alles bewirken. Ich kann alles besiegen. Mich kann keiner und nicht regieren, außer Gott. Ich brauche und soll keine negativen Gedanken haben, denn sie sind zerstörerisch und nicht von Gott und Gott hasst diese Gedanken. Also scheuche ich sie sobald sie kommen weg und gebe ihnen keinen Platz. Sie müssen sich schämend wegschleichen. Sie können nicht über mich regieren. Mit Gottes Hilfe kann ich alles schaffen. Denn ich bin ein übernatürlicher Supermensch. Nichts kann mich kleinkriegen und keiner kann mich fertig machen, weil ich mich von niemanden fertig machen lassen werden. Ich will nicht länger von Schwäche regiert werden, sondern in der Herrlichkeit Gottes wandeln. Und mich freuen, weil ich es so gut habe. Ich will aus allem das Beste machen und mich freuen.>>

"Kein Feind wird sich gegen Dich behaupten können,
denn ich werde Dir Dein Leben lang zur Seite stehen. [...]
Niemals werde ich Dir meine Hilfe entziehen, nie Dich im Stich lassen.
Sei mutig und entschlossen! [...]
Ich sage Dir noch einmal:
Sei mutig und entschlossen!
Hab keine Angst und lass Dich durch nichts erschrecken,
denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei Dir, wohin Du auch gehst." Josua 1, 5-9

4 Kommentare 10.8.08 16:36, kommentieren

Glücklich-mach-Bibelvers

"Denn ich kenne ja die Gedanken,
die ich über euch denke.
Gedanken des Friedens,
nicht zum Unheil,
um euch Zukunft und Hoffnung zu geben."
Jeremia 29, 11

1 Kommentar 7.8.08 00:42, kommentieren

Freundschaft

Echte Freundschaft ist etwas Heiliges, etwas Wichtiges.
Sie geschieht, wenn wir die tiefere Ebene unseres Ichs zum Vorschein kommen lassen, wenn wir die kaputten, zerbrechlichen Teile unserer Persönlichkeit nicht länger verbergen.
Um eine solche Freundschaft zu erleben, müssen wir etwas aufgeben. Wir müssen unser Bedürfnis aufgeben, vollkommen zu sein. Wir müssen den Wunsch aufgeben, steuern zu wollen, was andere von uns denken. Wir müssen die Angst überwinden, dass die anderen gehen, wenn sie sehen, wer wir in der Tiefe sind.
Aber das, was wir aufgeben, ist nichts im Vergleich zu dem, was eine solche Freundschaft uns schenken kann. Freundschaft ist mit Risiken verbunden. Liebe ist mit Risiken verbunden. Wenn wir sie kontrollieren und beherrschen und selbst machen können, ist sie keine Freundschaft. Wirkliche Liebe, wirkliche Freundschaft ist mit einem gewissen Risiko verbunden.

[Quelle: "Der Geschmack vom Leben - Den Alltag zum Fest machen" von Shauna Niequist]

6 Kommentare 25.6.08 16:05, kommentieren

Sehnsucht

Ein Blick in den Himmel
In die unendliche Weite
Sehe Wolken vorbeiziehen
Schließe die Augen
Spüre den kühlen Wind
Aber noch mehr die Sonnenwärme
Knistern liegt in der Luft
Ein unfassbares Gefühl
Verbreitet sich im Universum
Ich stelle mir vor
Was wäre wenn
Und öffne schnell wieder die Augen.

5 Kommentare 23.6.08 16:32, kommentieren

Immer Mehr oder Hier und Jetzt?!

Es war einmal ein Fischer, der neben seinem Fischerboot seine Siesta hielt. Er schaute aufs tiefblaue Meer, hörte dem leisen Rauschen der Wellen zu und schlief dann friedlich im schützenden Schatten seines Bootes ein.
Nach einiger Zeit kam in der heißen Mittagszeit ein Tourist vorbei, bewaffnet mit einer Kamera, und bestaunte den Fischer. Er zückte seine Kamera und begann, den Fischer von allen Seiten zu fotografieren. Von dem Klicken der Kamera wachte der Fischer auf und öffnete langsam seine Augen, um zu sehen, wer ihn denn bei seiner wohlverdiente n Siesta störte. Als er den Touristen erblickte, bot er ihm eine Zigarette an und fragte ihn mit einem Lächeln, warum er ihn denn so oft fotografiert habe.
Der Tourist antwortete: „Ich habe mich gefragt, woher Sie die Ruhe nehmen, sich mitten am Tag hier auszuruhen. Warum fahren Sie nicht hinaus, um Fische zu fangen? Sie müssen doch auch Geld verdienen, um Ihre Familie zu ernähren!“
Der Fischer zuckte nur mit den Schultern und antwortete: „Ich bin heute Morgen schon hinausgefahren und habe einen guten Fang gemacht.“
Doch der Tourist ließ nicht locker: „Aber wenn ich Sie wäre, dann würde ich noch einmal rausfahren. Sie könnten dann noch mehr Fische fangen und diese vielleicht für schlechtere Zeiten einfrieren ...“
Der Fischer lächelte noch einmal, und bevor er antworten konnte, fuhr der Tourist fort: „Stellen Sie sich doch einmal vor: Wenn Sie öfter am Tag rausfahren würden, könnten Sie die ganzen Fische, die Sie fangen, verkaufen und sich schon bald ein zweites Fischerboot zulegen. Und die Fische, die Sie dann mit beiden Fischerbooten fangen, könnten Sie wieder für gutes Geld verkaufen. Auf das zweite Boot würden ein drittes, ein viertes und noch viele mehr folgen. Auf diese Weise könnten Sie dann schon bald eine ganze Fischerflotte aufs Meer schicken. Und in ein bis zwei Jahren, wenn Ihnen dann vielleicht alle Boote hier auf der Insel gehören, kaufen Sie sich einen Hubschrauber und kontrollieren dann nur noch Ihre Fischerboote, die auf dem Meer die Arbeit für Sie erledigen. So bräuchten Sie bald fast gar nicht mehr zu arbeiten und könnten sich ausruhen und Ihr Leben genießen ...“
Der Fischer hob seine Augenbrauen, lächelte und antwortete gelassen: „Aber das tue ich doch jetzt schon ...“

5 Kommentare 18.6.08 13:08, kommentieren

Hard Times

Is the rain falling from the sky,
keeping you from singing?
Is that tear falling from your eye,
‘cause the wind is stinging?

Ref: Don’t you fret now, child, don’t you worry?
The rain’s to help you grow
so don’t try to hurry the storm along.
The hard times make you strong.

Don’t you know, a seed could never grow,
if there were no showers?
Though the rain might bring a little pain,
just think of all the flowers.

Bridge:
I know how long a day can seem,
when storm clouds hide his face;
and if the rain dissolves your dream,
just remember his amazing grace!

Don’t you know,
the sun is always there, even when the rains fall?
Don’t you know,
the son will always care, when he hears your voice call?

1 Kommentar 15.6.08 14:07, kommentieren

still my life you blessed

mir gehts echt so was von scheiße.
ich will nicht mehr.
echt nicht.
was bringts? ich will nicht mehr sein!
alles umsonst, vergeblich und verlorene mühe.

aber ... du gibst und nimmst es weg (you give and take away).

Warum, Gott, hast du den Baum verdorren lassen?? jammerte Jona - und wenn ers nicht war, war es irgendjemand anderes ausm AT.

Ich hab ihn, den Sinn des Lebens, immer noch nicht entdeckt.
Ich schaffs einfach nicht.
Von Gott weitersagen, haha - das können andere besser als ich. Ich verpatz so was immer und kenn keine Argumente. und wenn ich mal freundlich oder hilfsbereit sein will, hab ich nur das gefühl zu stören. ich fühl mich einfach total unerwünscht auf dieser welt. ich will hier weg!!! alles bricht jetzt zusammen. kein lebensbereich in meinen leben funktioniert, so wie ich mir es vorgestellt oder gewünscht habe. leer und ausgebrannt. so bin ich jetzt.

7 Kommentare 12.6.08 21:12, kommentieren

wer nachtragend ist hat viel zu schleppen

lange nicht mehr gebloggt.
ich hatte einfach zu viel um die ohren. zu viel dies und das zu tun.
und jetzt hör ich grad this is your time. oh mann irgendwie ist im moment alles so total komisch. hallo, ich hab heute die beste deutschklausur aus unserem deutsch-LK wiederbekommen und ich hab mich natürlich auch gefreut und so, aber wieso kann diese Freude so schnell weggeflogen sein? Wenn ich im Moment dadran denke, kann ich mich irgendwie nicht richtig freuen. Es ist so komisch alles. Ich glaub manchmal, dass ich zu empfindsam für diese Welt bin. Vieles nehm ich viel zu persönlich. Es dreht sich nur alles bei mir im Kopf. Was ist denn eigentlich der Sinn des Lebens? ja, tut mir Leid. Das ist ne Standard-Frage, die sich alle stellen, denen es beschissen geht und eigentlich müsste ich doch schon die Antwort kennen. Eigentlich passt sehr gut. Manchmal habe ich das Gefühl, alles ist umsonst, alles ist nur Haschen nach Wind - keine Ahnung, wie es wörtlich in Prediger heißt. Eigentlich bringt doch gar nichts was. Ich hab sowieso das Gefühl, alles was ich tue ist falsch oder geht schief oder funktioniert nicht richtig. Naja, ich heul mich mal lieber bei Jesus aus.

3 Kommentare 2.6.08 23:05, kommentieren

Chrsitivaaal

http://www.youtube.com/watch?v=NfN6ZzrtLYw --> Party am Bahnhof

http://www.youtube.com/watch?v=2lXCdM8Hl0g --> in der Straßenbahn auf dem Weg zum Quartier


http://www.youtube.com/watch?v=hPFt8ExZhls --> Singen in der Straßenbahn

http://www.rtlregional.de/player.php?id=2071 --> RTL über Christival

http://www.youtube.com/watch?v=8rGJcnjp6Kg --> Party am Bahnhof, Trading my sorrows

2 Kommentare 5.5.08 18:19, kommentieren

whatever ... is it true?

* zu den JesusFreaks gehen
* 100 Luftballons aufblasen und in den Himmel steigen lassen
* in einen Freizeitpark mit Looping-Achterbahn gehen
* draußen am See neben einem Lagerfeuer unter Sternenhimmel einschlafen
* mal wieder barfuß laufen
* einen Tanzkurs machen
* irgendwo hinfahren ohne ein Ziel zu haben

die sachen zu tun wäre doch mal toll.
gerade hab ich im Fernsehen irgendeinen Politiker, der mal mit Anzug in ein Schwimmabd gesprungen ist, ich glaub er heißt Henning Scherff, gesehen. Der ist von der SPD hat aber für gemeinsame Arbeit mit der CDU plädiert (heißt das so?) und wollte dann 2 Leute von der CDU besonders loben und dann hat der ZDF-Nachrichtensprecher ihn einfach unterbrochen. Wie dreist. Da passiert mal was Außergewöhnliches im Fernsehen und dann so was! Für Lob ist kein Platz in unserer Gesellschaft. Wie ich sie hasse. Genau wie das Schulsystem. Was bringt das, wenn man Abitur in 12 Jahren macht statt in 13? Leute, wo ist das Problem?? Ihr verschlechtert alles durch euren bescheuerten Leistungsdruck! Dann hab ich mir gerade Kindervideos bei youtube angeguckt. Sind sie nicht süß?! Ich hab gemerkt, dass Kinder anders lachen als Erwachsene. Sie überschlagen beim Lachen noch ihre Stimme und können so viel lachen, dass sie glucksen müssen. Das ist das echte Lachen! ... Dieses Lachen will ich! Außerdem brauch ich endlich mal wieder einen Schub Kraft. Kraft. Hoffnung. Vision. Begeisterung. Glauben an das Unmögliche. - Mal sehen ob ich schlafen kann. Nachdem ich heute krank von der Schule gekommen bin, hab ich mich nach dem Mittagessen 2 Stunden hingelegt und hatte sogar Albträume. ....

1 Kommentar 22.4.08 23:11, kommentieren

Was ist meine Berufung?

Einmal nahm ich einen Freund im Auto mit und wir begannen uns über das Leben zu unterhalten. „Ich weiß nicht, wozu Gott mich berufen hat“, gestand er und bat mich dafür zu beten.
„Warum?“, fragte ich „Ich weiß schon, was Jesus von dir möchte!“
„Du weißt es schon?“, fragte er aufgeregt. „Also was ist es denn? Was ist meine Berufung?“
Ich machte eine Pause und genoss die Spannung. Trommelwirbel. Die Streicher stimmten ihre Instrumente. Mein Freund hielt den Atem an …
„Du bist dazu berufen“, sagte ich langsam, „ein Lobpreisleiter zu sein …“
Er sah zufrieden aus, wirklich sehr zufrieden, also machte ich weiter. „… aber nicht unbedingt mit der Gitarre in der Hand.“
„Okay …“, murmelte er.
„Du bist dazu berufen dich mit einer komischen alten Frau aus deiner Straße anzufreunden …“
Diese Aussicht schien ihm weniger angenehm zu sein.
„Du bist dazu berufen, den Hungrigen Essen zu geben und dein Leben für die Armen zu leben …“
Jetzt sah er wirklich besorgt aus.
„… und zu Fremden gastfreundlich zu sein, die einfach in die Stadt kommen und einen Platz zum Pennen brauchen.“
Bestürzung.
„Und zu fasten.“
Jetzt wurde er langsam wütend.
„Und so lange und hart zu beten, dass du weder Worte noch Tränen übrig hast.“
Es gab kein Zurück mehr.
„Du bist dazu berufen“, fuhr ich fort, „Menschen, die es interessiert, die Gute Nachricht von Jesus zu predigen und auch ein paar von denen, die es nicht interessiert. Du bist dazu berufen, für Jesus überallhin zu gehen, egal wann und egal wohin und nie damit aufzuhören. Du bist dazu berufen, die Leute zu lieben, die keiner lieb hat und ihnen zu vergeben, wenn sie dich wie Dreck behandeln oder schlimmer. Mach deine Arbeit, so gut du eben kannst, ohne über deinen Chef zu lästern oder dich über deine Kollegen zu beschweren. Du bist dazu berufen, für die Kranken zu beten und wenn sie geheilt werden, die Nacht mit ihnen durchzutanzen. Und wenn sie nicht geheilt werden, sollst du mit ihnen weinen und sie noch mehr lieben.“
Ich riskierte einen Blick und war erleichtert zu sehen, dass er nicht mehr wütend war.
„Du bist dazu berufen, deine Eltern zu ehren, für deine Vorgesetzten zu beten, die Bibel zu lesen und auf viele Partys zu gehen. Sei zu jeder Gelegenheit ein Friedensstifter: bei der Prügelei im Nachtbus und wenn in der Gemeinde getratscht wird. Du bist dazu berufen, Müll von der Straße aufzuheben, auch wenn es keiner sieht, den Klositz sauber zu machen und den alten Kaugummi unterm Tisch zu entfernen. Und früher bei Veranstaltungen zu erscheinen, um Stühle zu stellen.“
Inzwischen lächelte er.
„Du bist dazu berufen, Leute zu Jüngern zu machen und ihnen beizubringen, Jesus in allem gehorsam zu sein. Vergiss nicht, ihnen zu vergeben, wenn sie sündigen. Denn das werden sie. Deine Mission ist es, sie zu taufen, und böse Geister auszutreiben. Du bist dazu berufen, die Traurigen zu trösten, wenn sie dir begegnen und du wirst ihnen begegnen, wohin du auch gehst. Und Gefangene zu besuchen. Und Kranke. Und …“
„Ja, ja“, sagte er gutmütig. Er versuchte mich zum Schweigen zu bringen, aber ich war nicht mehr zu stoppen und wusste, dass er nicht aussteigen konnte, weil ich ja der Fahrer war.
„Du bist dazu berufen“, fuhr ich entschlossen fort, „mehr zuzuhören, als zu reden, mit Ohren und Augen.“
Er schüttelte den Kopf mit gespielter Verzweiflung.
Ich fuhr fort: „Du bist berufen, ohne Murren dieselben Aufgaben immer wieder zu erledigen. Dazu, Fair-Trade-Kaffee zu kaufen und deine Flaschen zu recyceln. Und vergiss nicht Fremden anonyme Geschenke vor die Tür zu stellen.“
Inzwischen lachten wir beide lauthals und mir gingen die Berufungen aus: „und wenn du damit fertig bist“, grinste ich und bohrte ihm bei jeder Silbe den Finger in die Rippen, „kannst du wiederkommen und wir beten ein bisschen über Phase 2.“
[Quelle: "The Vision" by Pete Greig]

2 Kommentare 19.4.08 23:29, kommentieren